image1 image2 image3
logo

Jungschisamstag: Lawinenkunde

20. Februar 2016

Am letzten Samstag trafen wir uns wieder für einen Jungschisamstag. Diesmal stand Lawinenkunde und „Schlüchle“ auf dem Programm. Bei der Lawinenkunde wurden die Kinder darin angeleitet, verschiedene Schneeschichten zu zählen, ein LVS (Lawinenverschüttetensuchgerät)  unter dem Schnee zu orten sowie vieles mehr was man über den Tiefschnee und Steilhänge wissen muss. Danach haben wir uns für einen zweiten Höhepunkt des Nachmittags aufgemacht bei dem wir mit alten Lastwagen-Reifen den Hang runter „schlüchleten“ :-) Hier war vor allem Geschicklichkeit gefragt, damit man sich auf den Reifen festhalten konnte während man durch den Tiefschnee und allerlei Bodenunebenheiten sauste. Natürlich stärkten wir uns zwischendurch wieder an einem feinen Zvieri und auch eine spannende Geschichte fehlte nicht. Wir erlebten also ein weiteres Mal einen abwechslungsreichen  Nachmittag mit einer lustigen und motivierten Meute! :-)

 

Regionaler Jungschartag 15

26. September

Dieses Jahr fand der regionale Jungschar-Tag des BESJ (Bund evangelischer Schweizer Jungscharen) auf dem Heidboden in Davos statt. Die Vorfreude auf diesen Anlass ist jeweils sehr gross, da sich die verschiedenen Gruppen im weiten Graubünden sonst nur sehr selten über den Weg laufen.

Den vollständigen Zeitungsbericht finden Sie hier!

      

 

"Pizza, selbstgemacht!"

Samstagnachmittag, den 27. Juni 2015

Wie gewöhnlich trafen wir uns um halb zwei bei der FEG. Nach einem Spiel ging es in Richtung Waldhotel. Dort wurden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt, in der einen die „erfahrenen“ Jungschärler  und in der anderen die „neueren“  gemeinsam mussten sie einen Morsetext lösen. Welchen ihn zum nächsten Posten führten, wo es anhand eines Kartenausschnitts weiter in Richtung Rossboden ging. Unterwegs wartete dann noch einen Blachenschlauch, welchen die Kinder durchqueren mussten. Was den Kindern sehr viel Freude bereitete und für die Leiter amüsant war zuzuschauen. Oben auf dem Rossboden versuchten die Kinder möglichst schnell ein Feuer zu mache für die Pizzas. Sobald alle ihre Pizza belegt hatten begann es zu regnen. Dank dem Holzhüttli blieben alle einigermassen trocken während der Andacht von Tiziano. Als es aufgehöhrt hatte zu regnen waren auch die Pizzas fertig. Die einen waren ein wenig zu dunkel und wieder andere eher hell doch es schmeckte allen sehr gut. Nach ein paar Teamwettkämpfen durften die „neueren“ Jungschärler ihren Jungschinamen entgegennehmen. Alle freuten sich riesig über ihre neuen Namen.  So machten sich am Schluss 14 glückliche Kinder auf den Nachhauseweg.

Rahel

    

    

    

SOLA 2015 "Sei ein Held"

8.-15. August

Den vollständigen Bericht finden sie hier: Artikel in Davoser Zeitung
 
In der zweitletzten Ferienwoche machte sich die Jungschar Davos zusammen mit zwei befreundeten Jungscharen aus dem Engadin ins Sommerlager auf. Eine Wiese am Canovasee bei Paspels sollte für eine Woche unser gemeinsames Zuhause sein. Sobald wir dort ankamen erfuhren wir jedoch von zwei Kundschaftern, dass wir den Lagerplatz erst erobern müssten. Und schon waren wir alle mitten im Abenteuer. Um unseren Angriff auf diese Stadt vorzubereiten zogen wir uns erst einmal für eine Nacht zurück um unsere Kräfte zu sammeln. Gut ausgeruht ging es am nächsten Morgen los in Richtung Stadt, welche, wie wir erfuhren, „Jericho“ heisst. Unter tosendem Hörnerschall und Geschreie fiel die Stadtmauer, welche um den Lagerplatz herum gebaut wurde, ein und die Kinder stürmten voller Freude zusammen mit dem mutigen Feldherrn Josua den Lagerplatz. Die Kinder konnten nun in Gruppen ihr eigenes Zelt aufbauen. Natürlich blieb es nicht beim Zelt allein und es wurden bald allerlei Möbel, Blumengärtli, Wäscheleinen, Zäune und vieles mehr gebaut.

Unser Lagerthema in dieser Woche lautete „Sei ein Held“! Dabei blieb es natürlich nicht nur beim mutigen Helden Josua. An anderen Tagen erlebten wir die Geschichte von drei besten Freunden am babylonischen Königshof. An einem nächsten Tag wiederum erfuhren wir von den Geschicken einer jüdischen Sklavin, welche vor 3000 Jahren nach Syrien entführt wurde. Trotz allem Leid ist sie nicht verzagt und hat sich so ebenso einen Platz in der Geschichte verdient, wie der Prinz Jonathan, welcher sich gegen den Willen seines Vaters Saul mit dem gesellschaftlich tiefer gestellten Hirtenjungen David anfreundete. Am letzten Tag begleitete uns dann die Königin Ester durch den Tag. Sie hat durch ihren ungeheuren Mut ihr ganzes Volk retten können, was dann am Abschlussabend in einem grossen Fest gefeiert wurde. Übrigens: Was alle diese greifbaren Helden miteinander verband und ihnen Mut gab, manchmal auch gegen den Strom zu schwimmen, war ihr Vertrauen auf diesen Gott, von dem auch in der Präambel unserer eidgenössischen Bundesverfassung geschrieben ist.

Als ich nach dem Lager die Kinder fragte, was ihre Höhepunkte während dem Lager waren, da wurde praktisch alles was wir erlebt oder genossen haben von irgendjemandem als sein persönliches Highlight genannt. Vom gutem Essen, dem Baden, den Geländespielen, den spannenden Geschichten, dem Nachtgame im Wald, dem Lagerplatz, den neuen Freundschaften und vielem mehr war da die Rede.

Oliver Wirz
 

Kleine Bildauswahl vom SOLA

Eltern der am SOLA teilnehmenden Kinder können sich für eine Foto-CD beim Leiter melden (siehe "Kontakt")

 

"Lass dich nicht erwischen!"

Jungschisamstag, 30. Mai 2015

Eine stattliche Gruppe fand sich heute am üblichen Treffpunkt ein, um gemeinsam auf eine geheime Mission zu gehen. Unser Ziel war es, wertvolle Bücher verdeckt in fremde Länder zu schmuggeln. Währenddessen versuchte die Geheimpolizei stets, uns von diesem Ziel abzuhalten. Bei uns galt deshalb auch die oberste Devise: „Lass dich nicht erwischen!“ Mit Walki-Talkies, Teamgeist, viel Listigkeit und schnellen Füssen bewaffnet machte man sich also an die Arbeit. Wenn man trotzdem erwischt wurde, wurde man eingesperrt, ganz wenige wechselten sogar die Seiten und fingen an, die „Schmuggler“ zu bekämpfen. Trotz allem, was sich uns in den Weg stellte, konnten die Kinder am Schluss trotzdem siegreich nach Hause gehen, da sie es geschafft hatten, eine riesige Menge dieser Bücher in die fremden Länder zu schmuggeln.

Wie der Leser dieser Zeilen vielleicht herausgefunden hat, handelte es sich bei diesen wertvollen Büchern um Bibeln. Leider ist es immer noch nicht in allen Ländern erlaubt, frei zu glauben, was man will, geschweige denn eine Bibel zu besitzen. Neben allem Spass und der guten Gemeinschaft ist an diesem Nachmittag vielleicht auch dem einen oder anderen Kind eine gewisse Dankbarkeit aufgekommen, wie gut wir es hier im wunderschönen Davos haben.

Wer mehr über diesen Nachmittag und über weitere Jungschi-Erlebnisse wissen möchte, fragt am besten ein Jungschikind oder schaut auf das zufriedene Gesicht seines Kindes, wenn es von der Jungschi nach Hause kommt! smiley Wir haben wirklich eine super Truppe und auch wir Leiter freuen uns jedes Mal wieder auf die spannenden Anlässe, welche wir organisieren dürfen und über jedes Kind, welches sich mit uns ins Erlebnis stürzt!

   

    

2017  Besj Davos