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Herbstlager im Laret

16.-18. Oktober

Am  Donnerstagmorgen starteten 20 Detektive und 5 Leiter auf eine abenteuerliche Reise für 3 Tage ins Laret. Bei einem Postenlauf lernten wir verschiedene Sachen: detektivisches Grundwissen, erste Hilfe, Morsen, Spuren lesen, Kartenkunde, Feuerkunde, Sicherheit und Aussichtsposten bauen. Nachdem wir ausgepackt hatten gab es Abendessen. Köstlich bekocht wurden wir von Christine Schnetzler und Susi Stocker. Bei nassem Wetter starteten wir am nächsten Morgen mit lustigen Spielen draussen. Nach dem Mittagessen stand ein spannendes Geländespiel auf dem Programm.

Am Abend im Dunkeln fand eine Mutprobe statt. Diese beinhaltete Folgendes: mit geschlossenen Augen getrocknete Ameisen und Würmer zu essen (Rosinen und Spaghetti), eine rasante Seilbahn, durch ein Blachentunnel kriechen, erschreckt werden, alleine ohne Taschenlampe vom Posten zu Posten zu marschieren, usw. Mitten in der Nacht fand noch eine Kissenschlacht statt. Am nächsten Morgen wurden wir mit einem  Schwert zum Jungschärler geschlagen und dabei bekamen wir unseren Jungschinamen. Danach hörten wir etwas Interessantes aus der Bibel und wir sagen zusammen Lieder, wie jeden Morgen.  Später wanderten wir zum Schwarzsee.

Bei einem Geländespiel mussten wir Lupen, Orden und Fingerabdrücke suchen um sich damit später eine Schatzkarte kaufen zu können. Dann ging es los auf Schatzsuche…Die Leiter Markus Lehmann, Oliver Wirz, Tiziano Schacht, Rahel Schnetzler und Amanda Jenni waren sehr nett und das Lager war supermegalässig, lustig und schön!!!

Noah v/o Marsipulami, Teilnehmer

Am tollsten fand ich den Freitagabend. Dann mussten wir eine Mutprobe machen. Im Dunkeln mussten wir an einem Seil entlanglaufen und Würmer (kalte Spaghettis) und gebratene Ameisen (Rosinen) essen. Am nächsten Morgen bekamen wir tolle Jungschi-Namen.

Jenny, Teilnehmerin

 

Auch ich kann nur mit guten Erinnerungen auf die drei Tage im Laret zurückblicken. Lager – ob in Zelten oder in einem Haus – gehören zu den schönsten Erlebnissen in der Jungschar. Unsere Jungschar gehört übrigens zum BESJ (Bund Evangelischer Jungscharen der Schweiz), welcher in der Schweiz in mindestens dreihundert Ortschaften zu finden ist. Wir freuen uns, durch unsere regelmässigen Anlässe den Kindern sehr vielseitige Erlebnisse in freier Natur bieten zu können. Dabei geht es für das Kind nicht so sehr darum Leistung zu bringen. Vielmehr ist es uns wichtig, dass die Kinder ganzheitlich in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert werden, weshalb wir auf Teamfähigkeit, Fairness und Kreativität hohen Wert legen. Nicht zuletzt gehören deshalb zu einem Jungscharprogramm auch die klassischen Jungschar-Fertigkeiten. Dazu zählen beispielsweise Erste Hilfe, Karten lesen, Morsen, Kochen von feinen Menus im Wald, Bauen von Zelten, Feuer machen und Seilbrücken bauen. Daneben haben auch biblische Geschichten einen festen Bestandteil in unseren Programmen.

Als sich am letzten Donnerstag der Herbstferien eine motivierte Gruppe von 25 Davosern in Richtung Abenteuer wagten, wurden wir noch von Sonnenstrahlen begleitet. Das Wetter schlug jedoch bald um. Da es aber bekanntlich kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Kleider, liessen wir uns auch vom Regen am zweiten Tag nicht ablenken. Unser ganzes Lager stand nämlich im Lichte eines Diebstals, welcher am ersten Lagertag passierte. Das Ziel des Lagers war es deshalb auch, dass die Teilnehmer auf verschiedenste Arten detektivische Fertigkeiten erlernen würden und so am Schluss hoffentlich die Schatzkiste wiederfinden könnten, die uns zu Beginn gestohlen wurde. Um als Detektiv gewappnet zu sein, lernten die Kinder Fährten lesen, Fingerabdrücke nehmen, sich im Gelände orientieren und vieles mehr. Um dem Detektivnachwuchs auch das nötige Handwerkszeug zu geben, wurden auch Detektivverstecke in hohlen Büchern und eine Detektiv-Toolbox gebastelt. Wichtige Elemente von Jungscharlagern sind auch immer die Geländespiele. Dies sind bis drei Stunden dauernde Spiele meist im Freien, bei denen die Mitspieler auf originelle Weise die Entwicklung der Lagergeschichte hautnah miterleben können, anstatt diese nur erzählt zu bekommen. In zwei Geländespielen wurde so zuerst ein merkwürdiger Schlüssel gefunden und im zweiten Spiel dann tatsächlich auch noch die dazu passende Schatztruhe, welche am Anfang entwendet wurde. In der Truhe befanden sich Lupen für die Nachwuchsdetektive. So durfte am Schluss jedes Kind mit einem solchen Detektivwerkzeug und um viele schöne Erinnerungen und Freundschaften reicher, nach Hause gehen.

Oliver Wirz, Leiter

Link zum Zeitungsartikel!

 

 

2017  Besj Davos